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In memoriam Ger Timmer

 

Ger Timmer

 

Wir haben die sehr traurige Nachricht erhalten, dass Ger Timmer am 26. August verstorben ist. Wir hatten ihn weniger als vierzehn Tage zuvor besucht. Es war ein angenehmes und geselliges Treffen, bei dem er den Eindruck vermittelte, dass er uns nicht mit seiner Krankheit belasten wollte und dass er gemeinsam weitermachen wollte. Typisch Ger, der es anderen angenehm machen will, um sie nicht zu belasten. Kurz vor unserem Besuch wurde bekannt, dass er sich nicht mehr erholen konnte. Danach wurde unser Treffen zu einem endgültigen Abschied. Zweifellos ist sein Tod ein großer Verlust für seine Frau Gonnie. Für die Organisation von Huntenkunst war er zu einer der wichtigsten Stützen geworden. Er hat uns viel bedeutet und wir werden ihn sehr vermissen. Wir haben ihn als einen liebenswerten Menschen kennengelernt, auf den man bauen konnte. In unserer Zusammenarbeit entwickelte sich ein angenehmes Band. Sein ganzes Engagement galt der Weiterentwicklung unserer Veranstaltung zu einem hochwertigen Kunstereignis. Eine sorgfältig zusammengestellte Website war dafür unerlässlich.  Seine Aufgabe war es, ihm Form und Inhalt zu geben. Die Pflege dieses Mediums lag ganz in seinen Händen. Er nahm diese Aufgabe sehr ernst. Ger hatte einen fachkundigen und umfassenden Beitrag. Er kümmerte sich ganz allein um eine gute und verantwortungsvolle Website. Die Website wurde zur Visitenkarte unserer Organisation, die damit begonnen hat, unsere Tätigkeit auf würdige Weise zu propagieren, und sie hat sich als hervorragendes Kommunikations- und Werbemittel erwiesen. Die Website bestimmt auch das Image und sollte nach Ger’s Meinung dem guten Ruf unserer Veranstaltung nicht schaden. Er stellte daher hohe Anforderungen. Dank ihm erhielt die Website ein neues Aussehen, das mit einer zeitgemäßen Gestaltung verbunden war: übersichtlich, zugänglich, künstlerisch fundiert, informativ, aktuell und mit einer guten PR für die teilnehmenden Künstler. Dank Ger haben wir eine professionell aussehende Website, für die wir viel Anerkennung erhalten. In aller Bescheidenheit hat er seine Arbeit getan. Seine Bemühungen zeugten von seinem großen Engagement für unsere Organisation. Als Laie entgeht uns, dass die richtige Pflege einer Website viele Stunden in Anspruch nimmt. All diese Arbeit wurde von ihm als Freiwilliger geleistet. Nichts war zu viel für ihn. Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Wir schätzen seine Kompetenz, aber auch sein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein. Außerdem war er äußerst taktvoll, ein echter Verbindungsmann und immer leicht ansprechbar. Er hatte ein untrügliches Gespür dafür, was für unsere Tätigkeit wichtig war. Er erläuterte die Grundprinzipien unserer Organisation. Wir sind zu der Überzeugung gelangt, dass sowohl die genannten positiven Eigenschaften als auch seine Qualitäten ihn als Vorstandsmitglied für unsere Stiftung äußerst geeignet machen würden. Die angenehmen Begegnungen, die er attraktiv zu gestalten wusste, waren stets bemerkenswert. Ger wäre eine wichtige Bereicherung für den Vorstand. Wir haben uns daher sehr gefreut, dass er unserer Bitte nachgekommen ist, in unseren Verwaltungsrat einzutreten. Leider ist es nicht dazu gekommen. Wir werden ohne ihn weitermachen müssen. Es ist, als hätten wir einen wertvollen Freund verloren. Zugleich sind wir dankbar für alles, was er für unsere Organisation bedeutet hat. Wir wünschen Gonnie viel Kraft in dieser zweifellos schwierigen Zeit.

 Harrie Schenning

Vorsitzender Huntenkunst