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In memoriam Leo Schreur

Am 17. Mai starb unser geschätzter Freiwilliger Leo Schreur. Er war seit 2012 in unserer Organisation tätig. In diesem Jahr zog Huntenkunst von Doetinchem nach Ulft um. Wegen des Umzugs mussten neue Freiwillige rekrutiert werden. Einer von ihnen war Leo. Von diesem Moment an engagierte er sich voll für unsere Organisation. Zwischen ihm und unserer Veranstaltung entwickelte sich eine intensive Bindung. Schon bald gehörte er zum Kernbestand unserer Freiwilligen. Sein Tod ist ein großer Verlust für unsere Organisation. Er fügte sich sehr gut in unser Team von Freiwilligen ein. Er trug zu einer guten Atmosphäre bei und sorgte manchmal für eine heitere Note. Er hatte eine besondere Vorliebe für den Umgang mit Menschen. Er war ein harter Arbeiter, ein echter Macher. Sein Hauptanliegen war es, sowohl unseren Freiwilligen als auch den teilnehmenden Künstlern einen Dienst zu erweisen.  Leo wusste, wie man Dinge erledigt. Wir konnten uns auf ihn verlassen. Er verwaltete unser Inventar mit großer Sorgfalt, reparierte es, wenn nötig, oder nahm die notwendigen Anpassungen vor. Er hat viel Zeit damit verbracht, die Gestaltung des Veranstaltungssaals vorzubereiten. Mit Ben Kemperman bildete er ein hervorragendes Duo. Er widmete sich mit Liebe und Hingabe. Leo erstellte unter anderem eine sorgfältig ausgearbeitete jährliche Papierverteilung der zu verwendenden Platten und der entsprechenden Komponenten, damit das Bauteam seine Arbeit effizient ausführen konnte. Dank ihm bekamen wir auch einen guten Einblick in das, was gekauft werden musste. Leo fühlte sich völlig mit Huntenkunst verbunden. Selbst im Krankenbett blieb er an unserer Organisation interessiert und verfolgte die Entwicklungen. Er war immer auf der Suche nach Verbesserungen. Während des Festivals war er den Künstlern stets behilflich. Leo war sehr vielseitig. Er war der technische Ansprechpartner für die teilnehmenden Künstler. Seine hilfsbereite Einstellung ist typisch für seine Persönlichkeit. Uns gefiel sein unabhängiger Ansatz, der die Organisation entlastete. Er sah die Probleme und löste sie. Für Leo ging es nicht nur um das Reden, sondern vor allem um das Tun. Diese Einstellung schuf eine positive Atmosphäre innerhalb der Freiwilligengruppe. Ihm war eine angenehme Atmosphäre wichtig. Er hat seine Verantwortung übernommen, was die Zusammenarbeit mit ihm leicht gemacht hat. Er hatte gute Kontakte zur Geschäftswelt. Davon haben wir dankbar Gebrauch gemacht. Wir werden enttäuscht sein, dass wir uns nicht mehr auf Leo verlassen können. Wir schätzen uns jedoch glücklich, dass wir ihn kennen lernen durften, was wir als Bereicherung empfinden. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten.